Museum Maulbronn    
 
Praxisprojekte



Hochschulprojekte

  Das Haus 26 liegt in der Nord-Ost-Ecke des Klosters, unmittelbar angrenzend an den "Melkstall" im Norden und die Wehrmauer mit Wehrgang im Westen. Das südlich gelegene freie Grundstück war bis in die jüngere Vergangenheit mit einem, das Haus 26 nach Süden verlängerndem Gebäude bebaut. Hierfür besteht ein Wiederaufbaugebot. Beherrscht wir die ganze Nord-Ost-Ecke des Klosters vom Haspel- oder Hexenturm, der bis in die Stauferzeit zurückreicht.

Das Haus 26, wie auch die Nachbargebäude gehörten zu den Ökonomiegebäuden des Klosters, die im westlichen teil der Klosteranlage liegend, die Handwerkszunft beherbergt haben.

Zur Zeit wird das Haus 26 als ungeordnetes Lager genutzt. Bis vor Kurzem waren darin noch 2 Wohnungen untergebracht, die nicht mehr genutzt werden sollen.

Das zukünftige Nutzungskonzept muss multifunktional angelegt sein. Gedacht ist an eine Einrichtung, die intensiv vom Kloster, aber auch von der Stadt Maulbronn genutzt werden kann, zB für Empfänge, Workshops von Schülern, Studenten, Vereinen etc. Auch an die kurzzeitige Unterbringung von kleinen Gruppen, zB Jugendliche aus den Partnergemeinden der Stadt Maulbronn, studentische Arbeitsgruppen, oder von weit her angereisten Restauratoren ist gedacht.
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  Es ist zu prüfen, ob das südlich angrenzende Grundstück ganz oder teilweise als spätere Erweiterung (Museum) in diese Überlegungen einbezogen werden kann. Eine solche Erweiterung sollte aber ohne wesentliche Eingriffe in den Bestand des 1. Bauabschnittes möglich sein.

Zunächst aber muss das Haus 26 auf absehbare Zeit als selbständig funktionsfähige Einrichtung in der oben beschriebenen Weise geplant werden. Das tatsächlich realisierbare Raumprogramm ist von den gegebenen räumlichen Möglichkeiten und vom Entwurfskonzept abhängig. Eine besondere Schwierigkeit der Aufgabe liegt in den eingeschränkten Belichtungsmöglichkeiten des Hauses.
       
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