Kulturinsel Kaiserslautern    
 
Praxisprojekte



Hochschulprojekte

  Umplanung Gebiet „alter Gondrom“ in Fortführung der Fruchthalle Kaiserslautern als Kulturinsel

Planaufgabe war die Umgestaltung des Gebiets westlich der Fruchthalle mit einer Bibliothek von ca. 2000m², sowie einen Ausstellungsbereich von ca. 4400m², sowie Aussenausstellungsbereich von ca. 300m². Zunächst sollten mithilfe von Referaten bereits gebaute Museen untersucht werden. Gefordert wurden alle konzeptrelevanten Pläne, sowie ein Modell M1:200.

Das Plangebiet liegt als Kulturinsel zwischen der Burg- und Fruchthallstrasse unmittelbar neben der Fruchthalle anstelle des ehemaligen Gondromgebäudes. Das alte Gondromgebäude wird komplett überbaut, bleibt aber in seiner Grundstruktur erhalten. Es entsteht an dieser Stelle ein Museum. In Fortführung des Plangebiets in westlicher Richtung wird eine Bibliothek geplant. Städtebaulich wird die Aufgabe so gelöst, dass die Gebäudekanten der Fruchthalle im Museum aufgenommen werden, so wie dies auch bei der Bestandsbebauung war. Die Verkehrsführung ist als einspurige Verkehrsberuhigte Zone in der Fruchthallstrasse geplant, so dass die Verbindung zur bestehenden Fußgängerzone entsteht. Der einheitliche Bodenbelag der Kulturinsel fasst dieses Gebiet als Einheit nochmals zusammen.
 


       
   
       
   


  Das Gondrom wird komplett überbaut, bleibt aber in seiner Grundstruktur erhalten. Aufnahme der Gebäudekanten der Fruchthalle und der im Süden befindlichen Gebäude. Ebenso ist die Höhe des Museums nicht wesentlich verändert zu der Bestandsbebauung. Die Traufhöhe der Fruchthalle deckt sich in etwa mit der der Oberkante des Museums im Osten (über dem Gondrom). Die Verkehrsführung wird in der Fruchthallstrasse verkehrsberuhigt und einspurig, so dass in Zukunft die Strasse komplett für Fussgängerzone genutzt werden kann.

Die Verbindung zur bestehenden Fussgängerzone erfolgt über den Schillerplatz und die Eisenbahnstrasse. ebenso besteht eine starke Blickbeziehung zum Rathaus und zum Pfalztheater. Das Plangebiet liegt als Kulturinsel zwischen der Burg- und Fruchthallstrasse unmittelbar neben der Fruchthalle, anstelle des ehemaligen Gondromgebäudes das Museum befindet sich an selber Stelle wie der ehemalige Gondrom. Das Gebäude nimmt im Süden die Kanten der bestehenden Bebauung auf und stellt sich der Eisenbahnstrasse entgegen. Als Pendent befindet sich die Bibliothek am westlichen Ende des bebaubaren Grundstücks. Die Kanten der Bebauung im Süden werden auch hier aufgenommen. In der breite werden die kanten der fruchthalle aufgenommen. durch einen sich unterscheidenden bodenbelag wird die “kulturinsel” als einheit zusammengefasst und hebt sich somit von der umliegenden Bebauung ab.

Die Fruchthallstrasse wird in ihrer Breite verengt um zunächst eine Verkehrsberuhigung zu erzielen und evt. zu einem späteren Zeitpunkt den Verkehr ganz wegzunehmen.